Die Olympischen Spiele versprechen Klimaschutz, Wirtschaftswachstum, sozialen Ausgleich und Zusammenhalt in einer gespaltenen Gesellschaft. Doch Olympia ist vor allem eine Projektionsfläche für diese vermeintlich heile Welt.
Die Spiele des International Olympic Committee (IOC) sind eine gewinnorientierte Großkommerzveranstaltung, bei der nicht sportliche Leistung oder internationaler Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen, sondern die Profite des IOC; finanziert auf dem Rücken der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und zulasten zukünftiger Generationen.
Unsere Kritik beschränkt sich dabei nicht auf einzelne Austragungsorte: Unabhängig davon, wo die Olympischen Spiele stattfinden, gelten die im Hauptantrag aufgeführten Argumente, abgesehen von den spezifisch auf Köln bezogenen Punkten, ortsunabhängig für IOC‑Spiele.
Aus diesen und den unten genannten Gründen lehnen wir auch eine Bewerbung der Region Köln‑Rhein‑Ruhr für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 entschieden ab und rufen dazu auf, beim Bürger*innenentscheid gegen Olympia zu stimmen.
